Chartersegeln

•••  Charter-Info der Kreuzer-Abteilung des DSV


Frank Praetorius
Bareboat  Charter - ohne Probleme.
Informationen und Praxis.

Kreuzer-Abteilung online 211/2012, Seite 1-26
Anfrage:
PDF: free Download für Mitglieder der Kreuzer–Abteilung

[Der Text wurde Grundlage des "EBA Chartering Guide"]

Leseprobe 1:

Der Chartermarkt ist auf den ersten Blick ausufernd und wenig transparent. Es gibt zahlreiche attraktive Reviere und unzählige Angebote. Chartertörns bucht man deshalb am besten auf den großen Bootsmessen. Oder man nutzt die Dienste eines reinen Vermittlers (Maklers), der die unterschiedlichen Angebote der Charterflotten kennt und vergleichen kann.

Unsere Empfehlung:

– Vorher die Anzeigen in einer Segelzeitschrift studieren und
– die Links der wichtigsten Organisationen von Charterfirmen
  vergleichen:

VDC – Vereinigung Deutscher Charterunternehmen
AKC – Arbeitskreis Charterboot (des BWVS)

Eine Übersicht gibt "Charter–Horizonte", weltweit mit besonderem Blick auf amerikanische Reviere die Zeitschrift "Cruising World". Und für Europa: Törnplanung mit Karte.

(Mein Buch Charter Segeln siehe unten)

Karibik-Charter: Tobago Cays (Photo: F. Praetorius 1990) Alle Farben des Wassers und des Himmels: Tobago Cays. (Vgl. "Kolumbus' seemännische Sünde")

Leseprobe 2:
Wie werde ich ein 'richtiger' Charterskipper? Die Empfehlungen der Kreuzer-Abteilung:
Praxis-Voraussetzungen bei Bareboat-Charter
  • Möglichst viele, mindestens 3 - 5 Törns als Crew- Mitglied, unter Anleitung eines erfahrenen Skippers, bei größtmöglicher und wachsender Selbständigkeit.
  • Als Skipper 2 - 3 Flotillentörns in unterschiedlichen Revieren, danach
  • ein Törn "an der langen Leine": Selbständige Exkursionen mit einem leicht erreichbaren Skipper "im Hintergrund" - sei er an Bord oder mittels Funkkontakt schnell erreichbar.
  • Ein Skippertraining der Kreuzer-Abteilung und des DHH oder anderer Institutionen.

  • Leseprobe 3:
    Eigner gegen Charterer – ein Konflkt mit eher komischen Aspekten.

    Zur Psychologie der Bordgemeinschaft – "Die Crew bei Laune halten" –. Eine Einführung gibt Dr. Elisabeth Praetorius in "Gesund an Bord".
    Und Kritik an der Charterfirma? Hoffentlich nur ausnahmsweise erlebt man bei renommierten Vercharterern Organisationsschwächen. Ein vielleicht lehrreicher Brief zeigt, was alles defekt sein kann – und wie es mit Selbsthilfe zu meistern ist.


    Das war sozusagen die Pflicht vor dem Chartervergnügen – und um dieses soll es auf dieser Seite nun gehen!

    "Denk daran, wenn du über das Wasser sprichst, zuerst die Erfahrung anzuführen
    und danach deine Überlegungen."   (Leonardo da Vinci)

    •••  Fahrtensegeln – eine ganz besondere Art, dem Alltag zu entfliehen
      In den 70er Jahren entdeckten meine Frau und ich das Segeln, und es hat uns seither nicht mehr losgelassen. Anfangs unterwegs auf dem Mittelmeer mit mehr oder minder professionellen Skippern, beschlossen wir bald, dass wir in Zukunft lieber unsere eigenen Törns planen und gestalten wollten. Ein eigenes Boot hingegen war niemals das Ziel, denn lieber wollten wir in vielen verschiedenen Revieren segeln und nicht mit der Pflege und den Kosten eines Boots beschäftigt sein. Wir wurden Chartersegler.

      In vielen Bordbüchern, die über die Jahre zusammen kamen, sammelten sich die Erfahrungen mit dem Chartersegeln, bis ich sie schließlich zu einem Buch zusammenfasste und veröffentlichte.   
    •••  Charter Segeln
          (1997)
      Chartern macht's möglich, jedes Jahr neue Routen zu erkunden, andere Schiffe, Crews und Marinas kennenzulernen und fremde Kulturen neu zu entdecken. Kurz: Frei sein von den Zwängen des Pauschal–Tourismus. Kein Wunder, dass das Chartersegeln seit Jahren boomt. Doch allzu schnell kann es mit der Idylle und der guten Urlaubstimmung vorbei sein, wenn das Chartern zum Problem wird: Reichen die Segelkenntnisse? Lauern Fallstricke im unterschriebenen Chartervertrag? Sind bei der Schiffsübernahme auch alle Mängel erkannt worden? Hat man seine Kosten im Griff? Was ist zu tun, wenn die Stimmung an Bord kippt oder wenn ein Notfall eintritt? Wer haftet bei Schäden am Boot und wo drohen weitere Haftungsrisiken? Dieses Handbuch bietet das Einmaleins des Chartersegelns. Kompakt und ohne theoretischen Ballast ist es geeignet für Anfänger wie für langjährige Fahrtensegler.
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    Tipps für Chartersegler unterwegs:

  • allgemeine Törnvorbereitung: Zeitplanung und Törnziele   Törnplan mit Karte,  ADAC Marinaführer 1913, siehe auch Vorseite
  • Routinemanöver auf zwei Seiten zusammengefasst: Charter–Trimm, Diagnose von Trimmfehlern, Großsegel reffen, Beidrehen,
       Manöver beim Flautensegeln (Fotos: Elisabeth P. unter Blister 1994, unter Gennaker vor Cap Circeo 2002).
  • Tipps für das Ankern: Normalfall inkl. Landleinenmanöver; Stopperstek gegen das Einrucken der Kette;  Ankern bei schwerem Wetter (mit aktuellen URLs zum Thema Hurrikan). Schnorchelkontrolle!
  • Und meine vielleicht wichtigste Regel: Es kommt darauf an, den Wind für sich arbeiten zu lassen – jedenfalls ist das besser als gegen ihn zu kämpfen (aus "Bare Boat Charter – ohne Probleme", s. oben).
       Sehr wichtig: Augapfelnavigation (PDF). Nautische Nachrichten (NNKA) 4/2008, 39–42   auf Anfrage – oder im Buch!
       Und überhaupt: Marina oder Ankern in der Bucht?   Vgl auch Kolumbus' Fehler – heute mit Polarisationsfilternpolarisierender Sonnenbrille vermeidbar!

  • Stand 27.6.2017
     
    www.frank-praetorius.deDr. Frank Praetorius 50º 04,6´N / 08º 45,8´E.  Lauterbornweg 27, 63069 Offenbach am Main, Germany, Phone +49 (69) 84 34 45, Fax +49 (69) 83 83 78 03      E-Mail: frank.praetorius@gmx.net