Aktuell !!

1. Täglich aktualisiert
Aktuelle Wetterwarnungen und Wetterkarten zu Hause und auf See
Aktuelle Wetterberichte, Satellitenbilder (auch weltweit), weitere Wetterdaten.
Sonnenaufgang / Sonnenuntergang zu Hause und auf See (Koordinaten eingeben).  Und Hurrikan-Warnungen!
Reisemedizin aktuell: Epidemien, Naturkatastrophen etc.

2. Jährlich aktualisiert
Empfehlungen der Impfkommission (STIKO) 2017
Verbreitung und Prophylaxe der Malaria 2017  ←


     [James Gathany/Wikipedia]
Medizin-Box ("Bord-Apotheke") für Sportboote
Seewetterbericht und Wetterwarnungen (DWD)

TRANSPARENCY INTERNATIONAL – Gesundheitswesen

3. Weitere aktuelle Informationen in
Medizin aktuellReisemedizinaktuelle MusikstückeMusik & Kultur in OffenbachPhilosophieSegeln

Energiepolitischer Ausblick 12.2.2015: Dr. Barbara Praetorius

Und für Hochseesegler zum Träumen: Blauweißes Rauschen der Meeresströmungen (NASA 2012)



im Klingspormuseum
in Offenbach siehe unten

Mai 2018

Wort des Monats Mai 2018

Rhein-Main-Kunst 'auswärts':
»Kunst wischt den Staub des Alltags von der Seele« (Picasso)
siehe Offenbacher Picasso


Aktualisierte Texte:  Herzinfarkt (02/15), Herzinsuffizienz (3/15), Vorhofflimmern (5/14), Medizinethik (07/15), Brotrevolten (07/15), Leitlinien (12/14), Reisemedizin (11/15), Medizin aktuell (04/15), Metaanalysen (5/13),  Pharmaindustrie und Pharma–Kritik (12/14), Korruption (11/14), Bilder (09/15), Charter Segeln (11/15), Segeltörn (10/15), Offenbach (1/18), Hausmusik – noch aktuell? (12/14), ... über Musik (3/16), Philosophie (12/15), Bioethik (10/09), Impressum (12/14).

Die aktuelle Publikation:

·  Der Kapp-Putsch in Prenzlau 1920. Mitteilungen des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau 19/2013: 195-198
·   Jack London and Ross River Disease on the Snark Voyage. THE CALL Vol. 23, 1/2013: 14-18 (Jack London Society)
·  Parallelspuren – eine flexible Ergänzung für patrilineare Stammtafeln? Editorische Anmerkungen zum Buch SPUREN (2013)
·  Leutnant Otto Praetorius und Generaloberarzt Dr. Otto P. 1914-15, Kriegstagebuch von Dr. Otto Praetorius 1917-18
  (18.3.2014-17.6.2016) Onlineplattform "Europeana 1914-18".
·  Familientreffen nach 343 Jahren (Archiv für Familiengeschichtsforschung (AfF) 4/2014:135-138)
·  Berlin, Schloßplatz 3. Die Familien Hanff, Steiner und Pietzcker (Archiv für Familiengeschichtsforschung (AfF) 4/2015:129-32) ·  1760 in Güstrow: Lieber Arzt oder Apotheker? Jahrbuch Güstrow 2017, 117-121 (1.12.2016).

    Die aktuelle Information:: Südsee-Törn 3/2012.
    Das aktuelle Interview: Seekrankheit (SWR 10.3.09) - Leserbrief: Brief zu "Hausärzte = Lotsen"? (DÄ 28/2014
    Das aktuelle Buch: SPUREN der Familie Praetorius; 5/2017, 224 Seiten, BoD-Verlag. Blick ins Buch!
    Hochaktuelle Musik, Welturaufführung 25.7.2015: Derek Healey, Contradanse opus 143 für Violine und Baritonsaxophon.

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Nautische Nachrichten (NNKA)

NNKA online, Medizin an Bord: Medizin-Box für Sportboote - Aktualisierung 2017 erschienen (NNKA 4/2016)
Redaktion NNKA: Seitdem dieser Wegweiser zur Ausstattung mit Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln das erste Mal 2001 erschien, hat sich auf diesem Gebiet einiges getan. Dr. med. Frank Praetorius (Innere Medizin / Kardiologie / Reisemedizin) hat unter der Beratung von Chefapothekerin Dr. Antje Kneisel (Klinikum Offenbach am Main) den Inhalt einer kritischen Überprüfung unterzogen und aktualisiert. (Eventuell zum persönlichen Gebrauch auf Anfrage)

Nautische Nachrichten (NNKA) 4/2007, 39–42: Fahrtensegeln im Rentenalter
Nautische Nachrichten (NNKA) 2/2009, 135–136: "Reisen mit Vorerkrankungen" (Rezension)^
Nautische Nachrichten (NNKA) 3/2009, 34–45: Erste Hilfe bei Verletzungen
Redaktion NNKA: Auf See werden viele medizinische Probleme bereits unterwegs gelöst und sind bei der Ankunft im Hafen schon wieder vergessen. In anderen Fällen - zum Glück sehr selten - kann es ums Leben gehen. Die Unterscheidung "kleiner" von schweren Störungen hat eine zentrale Bedeutung...  
Nautische Nachrichten (NNKA) 3/2013, 54-58: Krank in den Tropen. Die Lehren aus Jack London. ; PDF ohne Bilder, oder s. o. zu Jack London)


Zur Kritik der Pharmaindustrie siehe dort und unter Meta-Analysen.

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Thema Transparenz oder Korruption in der Medizin

(Siehe auch 'Medizin aktuell' und Pharma–Kritik)

16.5.2014 Korruptionsverdacht bei Krankenhauseinweisungen: Der Kaufmännische Geschäftsführer der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Frankfurt am Main soll in den Jahren 2010 bis 2012 für die Zuweisung von Patienten insgesamt 47.000 Euro an einen Mitarbeiter der gesetzlichen Unfallversicherung (VBG) gezahlt haben.
10.07.2014: Der Verein "Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.V." (FSA) bestätigt das vollständige "Verbot von jeglichen Geschenken - so auch von geringwertigen Abgaben wie etwa Kugelschreibern oder Kaffeetassen - an Ärzte" (2013). Man will schon "den Anschein einer unzulässigen Beeinflussung vermeiden." Es ist zu hoffen, dass dies auch für härtere Korruption gilt:
Am 11.03.2010 hatte im ZDF heute journal ein Mann, der seit knapp 20 Jahren für unterschiedliche Pharmafirmen arbeitete, über korrupte Machenschaften in seiner Branche berichtet. Ärzte würden dafür bezahlt und beschenkt, bestimmte Medikamente zu verschreiben. Um das zu verschleiern, würden Beraterverträge ohne Gegenleistung geschlossen (Beitrag "Ein Pharmareferent packt aus"). Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) attackierte den Bericht vom 10. März als "unseriös" und "verunglimpfend" (Cornelia Yzer, Ärzte Zeitung). Der Film der Sendung ist noch beim "YouTube of Russia" zu sehen.

Im "Global Corruption Report 2006" forderte TRANSPARENCY INTERNATIONAL Deutschland:
"Es muss eine Kultur entstehen, die Korruption im Medizinbereich ächtet. Es ist unmoralisch und unanständig, sich an einem System zu bereichern, das Menschen mit geringem Einkommen immer mehr belastet und durch Fehlallokation zunehmend Lücken lässt in einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung."

Nach Transparency International liegt der jährliche Schaden, der dem deutschen Gesundheitswesen durch Bestechung entsteht, zwischen sechs und 20 Milliarden Euro (Hochrechnung einer internationalen Schätzung).

seitenanfang Buchkunst

Buch- und Schriftkunst aktuell !!

Im Klingspor-Museum in Offenbach
Buch des Monats
Seit 2017 wieder am 1. Freitag in jedem Monat, 14.00 Uhr (Tel. 069 8065-2954)

4. Mai 2018
In Farben träumen – Künstlerbücher von Petra Ober
Die farbintensiven Unikat-Bücher der Künstlerin Petra Ober laden zum Träumen ein. Kaum geöffnet, taucht man mit allen Sinnen in ein Meer aus Farben ein und spürt Fragmenten lyrischer Texte nach. Farben, Papiere und Texte fügen sich in Petra Obers Büchern zu einem harmonischen Zusammenklang, der im Auge des Betrachters sanft nachschwingt. Das Buch des Monats findet diesmal in der SOH Offenbach statt und betrachtet Künstlerbücher von Petra Ober im Kontext ihres künstlerischen Schaffens, das neben Büchern auch Malerei, Zeichnung und Objekte umfasst. Die Künstlerin präsentiert im Dialog mit Nina Mößle einige neue Unikat-Bücher und führt anschließend durch ihre Ausstellung „Die Bilder der Buchkünstler VII“ in den Räumen der SOH.

6. April 2018
Ein Leben für das Buch. Karl Klingspor
Zum 150. Geburtstag von Karl Klingspor stellt Martina Weiß den großen Bibliophilen vor und präsentiert Highlights aus seiner Sammlung. Klingspor trug als Inhaber der Schriftgießerei Gebr. Klingspor in Offenbach maßgeblich zu einer Erneuerung der Schrift Anfang des 20. Jahrhunderts bei. Seine bibliophile Leidenschaft führte zu einer beachtlichen Sammlung zeitgenössischer Buchkunst, die später den Grundstock des Klingspor Museums bildete. Er initiierte den Wettbewerb „Schönste Bücher“ und war als Mitglied mehrerer bibliophiler Vereinigungen bestens vernetzt mit anderen großen Sammlern seiner Zeit. Zahlreiche Stücke seiner Sammlung besitzen kostbare Einbände. Besonders die über 80 Einbände, die der führende Buchbinder der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Ignatz Wiemeler für Klingspor fertigte, gehören zu den besonderen Zimelien des Museums. Vgl. auch den Vortrag "Bücherleidenschaft" am 12.4. von Hans Eckert, Bibliothekar der Universitätsbibliothek Frankfurt.

2. Februar 2018
Das erzählende Material. Paratextualität im aktuellen Kinderbuch.
Das Bilderbuch ist ein sehr redseliges Medium. Oft ist etwas zu lesen, daneben ist aber auch ebenso viel zu schauen, zu führen, zu bewegen oder gar zu riechen. Viele Ebenen der Rezeption spieren zusammen zu einem Verständnis des Ganzen. Die Gesamtheit der Signale, die einen literarischen Text begleiten bezeichnet Gérard Genette in seiner Publikation ,Palimpseste. Die Literatur auf zweiter Stufe' (1982) als Paratext. Damit sind verbale Begleiterscheinungen wie Titel, Fußnoten, Anmerkungen ebenso gemeint wie nonverbale, also Illustration, Typografie und Materialität eines Buches. Am Beispiel neuer Bilderbücher zeigt Dorothee Ader im Buch des Monats Februar die vielgestaltigen Möglichkeiten auf, paratextuelle Elemente als Schlüssel zum Verständnis zu begreifen.
In einer bunten Auswahl aktueller Bilderbücher wird die Freude am Material und der Gestaltung aufgezeigt, die das Kinderbuch auf unterschiedlichsten Ebenen des Verstehens zugänglich macht.

5. Januar 2018
Ein Schatzkästlein - Ignaz Wiemeler (1885-1952)
Er war einer der großen Meister der Einbandkunst. 1921 wurde er von Hugo Eberhardt an die Kunstgewerbeschule (heute Hochschule für Gestaltung) in Offenbach gerufen, wo er als Dozent bis 1925 Buchbinderei unterrichtete. lm Jahr 1923 war er einer der Begründer der Vereinigung Meister der Einbandkunst. Überregionale Beachtung fand er dann 1924 durch eine Buchkunst-Ausstellung des Bundes deutscher Gebrauchsgraphiker.
lm Jahr 1925 verließ Wiemeler Offenbach, um eine Professur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig anzunehmen, die er bis 1945 innehatte.
Seine Buchbinderarbeiten zählen zu den wichtigsten Büchern der Sammlung Klingspor. Eine ganz besondere Arbeit, eine Kassette mit Beiträgen der Lehrkräfte der Leipziger Hochschule zum 50. Geburtstag von Walter Tiemann (1926), möchte Helga Horschig gerne vorstellen und zeigen, dazu weitere ausgewählte "Juwelen" der Wiemeler-Sammlung des Museums.

1. Dezember 2017
"Unter dem Radar" (Spector Books) und bibliophile Äquivalente aus der Sammlung des Klingspor Museums - Vorgestellt von Sabine-Lydia Schmidt, Amt für Kulturmanagement Stadt Offenbach
Mitte der 1960er kommt es zu einem Boom von Underground- und Selbstpublikationen. Hektografie, Mimeografie und Offsetdruck erlauben es nicht nur, günstig kleine Auflagen herzustellen, sondern befördern eine spezifische Ästhetik: In wilden Klebelayouts kombinieren "messianische Amateure" Typoskriptästhetik, Handschriften, Kritzelzeichnungen, zusammengetragenes, collagiertes Bildmaterial, Schnappschüsse, Comics. Die Typografie entregelt sich bewusst, parallel zu einer Deregulierung der sprachlichen und bildlichen Ausdrucksformen im Namen einer neuen "Sensibilität". Die Kulturmanagerin und HfG-Absolventin Sabine-Lydia Schmidt versucht anhand der Publikation den ästhetischen Kosmos einer Do-it-Yourself-Revolte zu erschließen und hinterlegt diesen mit bibliophilen Pendants aus der Sammlung.

3. November 2017
Peter Behrens (1868-1940)
1902 wurde in der Rudhardschen Gießerei Peter Behrens‘ erste Schrift gegossen. Als Autodidakt bildete der Architekt internationale Größen der Moderne wie Le Corbusier und Mies van der Rohe in seinem Berliner Büro aus. Wenige wissen, wie sehr ihn die Dinge der Schrift beschäftigt haben. In seinem Vorwort zur Schriftprobe befasst er sich mit der Konstruktion und Funktion von Schrift, auch mit ihrer Bedeutung für die Baukunst. Vortrag von Dr. Kerstin Appelshäuser-Walter

6. Oktober 2017
»Von abenteuerlustigen Fischen und Kreaturen der Tiefsee.«
Fische und anderes Meeresgetier spielen die Hauptrolle beim „Buch des Monats“ im Oktober. Vorgestellt werden ein abenteuerlustiger Hecht aus dem wunderbaren Buch „Le brochet“ (Robert Desnos, Daniel Levigoureux), „Pet, der Fisch“, eine Bildgeschichte mit Holzstichen von Otto Rohse, „Die gebratene Flunder“ des Patio Verlags und der Butt aus Philipp Otto Runges Märchen „Von dem Fischer un syner Fru“, zauberhaft illustriert von Marcus Behmer. Mit dem Pop-up-Buch „Tout au fond“ von Philippe Ug gibt es außerdem einen Ausblick auf die kommende Kinderbuchausstellung (ab 26.11.2017), deren Schwerpunktthema französische Kinderbücher sind. Präsentation von Stephanie Ehret-Pohl.

4. August 2017
Marina Kampka
"Das Buch". Die in Offenbach lebende Gestalterin Marina Kampka präsentiert eigene Werke und Bücher aus der Sammlung des Klingspor Museums.

7. Juli 2017
»Schreiben - Zeichen von Macht und Ohnmacht.«
"Was auf dieser blauen Tafel Gott mit seinem Finger schrieb… " . Von dieser Passage aus Calderons (1600-1681) "Das Leben ist ein Traum" sollen alte und ganz neue Werke der Sammlung des Klingspor Museums angeschaut und erörtert werden. Beweggründe des Schreibens werden deutlich, die weiter reichen als eine Sequenz lesbarer Sätze. Die Einheit (Nikolaus von Kues) gegensätzlicher Äußerungsformen von Wort und Bild stimuliert die Wahrnehmung von Inhalt und Form, von IN_FORM_ation. Angesehen werden Werke von Christine Hartmann, Eva Aschoff, Jean Dubuffet, Georges Braque, Rudo Spemann, Daniel Ben Hur, Pablo Picasso, Paul Stein (→).

6. Januar 2017
»Leidenschaftlich Bilderbücher: Die Illustratorin HELGA BANSCH«(→)
1957 im österreichischen Leoben geboren, nach 25 Jahren als Volksschullehrerin nun seit 2003 ganz als freischaffende Künstlerin auf das Kinderbuch konzentriert, sieht sich Helga Bansch in ihrer illustratorischen Arbeit als "wohlwollende Beobachterin". Dieses Wohlwollen und die Freude, für Kinder künstlerisch zu arbeiten, merkt man ihren zahlreichen Publikationen an, für die sie bereits zahlreiche Auszeichnungen erhielt.
Für das Bilderbuch "Die Rabenrosa", dessen Text ebenfalls von ihr stammt, erhielt sie unter anderem den Evangelischen Buchpreis 2016. Im Rahmen der Preisverleihung fand eine Lese- und Workshop-Reise mit ihr statt, in der sie freimütig über ihre Arbeitsweise und lntensionen sprach.
Helga Horschig berichtet über das Zusammentreffen mit der Künstlerin und zeigt ausgesuchte Bilderbücher aus ihrer Hand.

7. Oktober 2016
»Kate Steinitz«
Martina Weiß beleuchtet Leben und Werk von Kate Steinitz, einer engen Freundin Kurt Schwitters‘, mit dem sie zusammen dadaistische Kinderbücher schuf.

5. August 2016
»New American Haggadah«
"Jonathan Safran Foer, Nathan Englander, Jeffrey Goldberg, Lemony Snicket, Rebecca Newberger Goldstein und Nathaniel Deutsch: Das könnte das >Who is Who< der modernen jüdischen US-amerikanischen Intellektuellen sein und das ist es vermutlich auch. Gemeinsam haben sie aber eine neue Haggadah herausgebracht, die New American Haggadah. Mit Oded Ezer kommt noch ein innovativer israelischer Typograph hinzu. Zugleich ist es eine Haggadah, die den traditionellen Text mitbringt, ihn jedoch mit modernen Elementen verschmilzt und über die Typographie eine starke gestalterische Gewichtung erhält. Es hat den Anschein, als sei für alle etwas dabei: Für die jüdischen Hipster, für die Literaturbegeisterten, die Design-lnteressierten, für die Orthodoxen, für die Liberalen oder einfach nur für alle, die sich intellektuell mit der Geschichte auseinandersetzen wollen, die zum Seder erzählt wird. Jedenfalls ein gutes Beispiel dafür, was alles machbar ist und über welche Wege man sich dem Thema annähern kann." (zitiert nach http://www.sprachkasse.de/blog/2012/03/14/new-american-haggadah/). Helga Horschig zeigt diese Neuerscheinung aus dem Jahr 2O12- auch in Kontext mit anderen Haggadot aus der Sammlung des Museums.

3. Juni 2016
»Von Alef bis Tav«
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Synagoge in Offenbach werden in der Reihe "Buch des Monats" am 3. Juni Werke in hebräischer Schrift aus der Sammlung des Klingspor Museums präsentiert. Gezeigt werden u.a. kalligrafische Blätter von Werner Eikel mit Psalmen in Hebräisch und Deutsch und ein Schöpfungsalphabet aus dem Buch Sohar mit farbenprächtigen Buchstabenbildern von Josua Reichert.

1. April 2016 (13.45 Uhr)
»Ulrich Wagner – Zeichen, Raum, Papier«
Im April 2016 jährt sich zum einhundertsten Mal die Weihung der Synagoge in Offenbach. Zu diesem Anlass führt Nina Mößle zunächst durch den begehbaren Lichtraum von Ulrich Wagner in der Städtischen Sparkasse. Der Gang durch den Raum „SchwarzLicht“ berührt Orte, die mit dem Schicksal der Juden in Offenbach tief verbunden sind. Grundrisse fügen sich in einem übergreifenden Raster farbiger Linien und Felder ein. Vermeintlich Vergangenes leuchtet mitten ins Leben der Stadt. Anschließend wird das zeitgleich ausgestellte Buch „New York“ in der Stadtbibliothek vorgestellt und im Kontext der künstlerischen Themenstellung verortet.
Treffpunkt ist vor dem Eingang der Sparkasse in der Berliner Str. 46.

5. Februar 2016
»°Ich hätte Nein sagen sollen, oder dass ich etwas vorhätte [...]"«
Das Buch des Monats Februar widmet sich einer besonderen Ausgabe der Tragikomödie ,Die Bluse' von Hermann Harry Schmitz, die 1914 posthum im Band ,Das Buch der Katastrophen' erschien. Schmitz setzt mit großem Witz und gutem Blick für die Schrulligkeiten des Alltags einen Blusenkauf in Szene, der sich Seite für Seite zu groteskem Unheil steigert.
Alexandra Engelberts erzählt den Text in experimenteller Typografie und Elementen der konkreten Poesie auf visueller Ebene mit und schafft in der Ausgabe aus dem Anabas-Verlag von 1998 ein Feuerwerk aus Bild und Text, das einfach gute Laune macht.

8. Januar 2016
»Wolgang Borchert«
(*1921 in Hamburg; †1947 in Basel), dessen schmales Werk von Kurzgeschichten, Gedichten und einem Theaterstück nach dem Zweiten Weltkrieg zur so genannten Trümmerliteratur gehörte, arbeitete in allen Werken mit Symbolen, insbesondere mit der Farbe, die Gegensätze und Emotionen unterstreichen, die Handlung atmosphärisch widerspiegeln oder zum Teil sogar ersetzen. Seine Texte, auf diese Weise schon inhaltlich "illustriert", haben zu sehr unterschiedlichen Umsetzungen bei der graphischen Ausdrucksweise geführt.
Helga Horschig zeigt ausgesuchte Bücher aus der Sammlung, die zu verschiedenen Zeitpunkten an Wolfgang Borcherts Werk anknüpfen.

Frühere Veranstaltungen seit Oktober 2006:
4. Dezember 2015. »Adrian Frutiger - Aspekte seiner Schrift- und Buchkunst«
6. November 2015. »Stadtansichten - "Stop Warehousing Apartments"« (Martina Weiß)
2. Oktober 2015. »1 Cent Life«, Malerbuch von Walasse Ting (1929 - 2010), in: Ausstellung YESTERDAY - Die Sixties in Buch und Schrift.
4. September 2015. Otmar Hoefer: »Zu Ehren von Hermann Zapf, *1918, † 4. Juni 2015.«
7. August 2015 »Louise Grunewald aus Colorado: Buchstaben«. Eine Schrift von Rudolf Koch
3. Juli 2015 »Der großartige Zeichner hat den Illustrator geschluckt«. Impressionistische Buchkunst
5. Juni 2015 Nacht - Thema in Kinderbuch, Pressendruck und Künstlerbuch.
8. Mai 2015 Mord in der Bibliothek. Martina Weiß stellt Bücher vor.
10. April 2015 Dieter Sdun.
6. März 2015. Ausstellung "Handverlesen - Künstlerbücher und Pressendrucke aus der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main" (Hans Eckert)
6. Februar 2015 Georges Braque. Der Maler kommt zu Wort. Seine Cahiers (Hefte).
9. Januar 2015 'Dilettanten erhebt euch', aus die schammade [1920] Kölner Dadaisten: Max Ernst, Johannes Theodor Baargeld und Hans Arp
5. Dezember 2014 Akim rennt, von Claude K. Dubois.
5. September 2014 Landschaft. Ansicht und Absicht …
4. Juli 2014 Hans Hillmann, 1925 - 8. Mai 2014.
6.Juni 2014 Fine printing in California 1920 - 1980.
4.Oktober 2013 Die Drucke der Ashendene Press (1895 - 1935).
5.Juli 2013 Harry Graf Kessler. Kosmopolit, Dandy, Kunstmäzen, Diplomat, Zeitzeuge und Pressendrucker
7.Juni 2013 Hans Hillmann
5.April 2013 MANN UND FRAU - von Gerhard Rühm, 1972
1.März 2013 Leporello
1.Februar 2013 Die Hebräische Schrift.
4.Januar 2013 Natur im Künstlerbuch. Peter Heckwolfs Bücher
2. November 2012. Die Insel-Bücherei
5. Oktober 2012: Künstlerbücher im Kontext von Fotografie - Hans-Peter Feldmann.
7. September 2012: Goethe von hinten und von vorn - viele Goethe-Ausgaben.
1. Juni 2012: DURCHDRINGEN. DURCHDRUNGEN. DAS BUCH EN BLOC
3. Februar 2012: East meets West - Buchkunstwerke von Veronika Schäpers
6. Januar 2012: Sabine Golde, "Die Farben der Leere", Anthologie vvon Vittorio Sereni
2. Dezember 2011: Empedokles von Agrigent, Über die Natur der Seelen. (Wilhelm Neufeld)
4. November 2011: Cornelia Groß, „Epilogos", zu einem lyrischen Text der dänischen Autorin Inger Christensen.
7. Oktober 2011: Das Werk von Otto Rohse (geb. 1925).
5. August 2011: Rudolf Koch und Siegfried Guggenheim.
1. Juli 2011: Marginalien zur Buchkunst von Klaus Ensikat "Zwischen Albrecht Dürer und Woody Allen"
3. Juni 2011: Minne, Märtyrer und Manneskraft. von Christine Euler.
6. Mai 2011: Faszination Sterne.
1. April 2011: Burgi Kühnemann. Das Alphabet der Tiere.
4. Februar 2011: Alfred Kubins (1877-1959) Prophet Daniel. Der Zeichner und Illustrator. Mappe „Der Prophet Daniel“.
7. Januar 2011:Letterlap- Gestickte Schrift und die Geschichte einer textilen Schreibtechnik.
3. Dezember 2010: Künstlerbücher von Karin Innerling.
5. November 2010: Ines von Ketelhodt und Peter Malutzki. Die Sprache der Farbe.
1. Oktober 2010: Das schöne Buch in den USA. Fine Printing.
3. September 2010: Tiger im Buch.
6. August 2010: Buchkunst des Jugendstils. Sammlung Rudolf von Larisch.
2. Juli 2010: Werbedrucke von Wilhelm Deffke (1887-1950).
4. Juni 2010: Der ausgebüxte Engel oder Kunstbücher (nicht nur) für Kinder.
7. Mai 2010: Goethes Prometheus, ein Malerbuch von Henry Moore - Prägedrucke.
9. April 2010: Günther Uecker (Objektkünstler, Maler und Plastiker). Vom Licht.
5. März 2010: Otto Hupp (1859-1949), Schriftgestalter, Heraldiker, Kunsthandwerker, Graphiker.
5. Februar 2010: Kinderbücher von Sebastian Meschenmoser. "Herr Eichhorn weiß den Weg zum Glück".
8. Januar 2010. Christoph Meckel und die Eremiten-Presse. Um die Eremiten-Presse, ihren Gründer V.O. Stomps und die ungewöhnliche Entwicklung seit der Gründung 1949 ranken sich im Literaturbetrieb zahlreiche Legenden.
4. Dezember 2009: Papierparadies von Kveta Pacovská – eine Hommage an Kurt Schwitters’ Märchen „Der Hahnepeter“
6. November 2009: Rudolf Kochs Christusmonogramme - Schrift in Farbe und Form gefasst. Eva-Andrea Schmitt
2. Oktober 2009: Bücherlust mit Hans Eckert, Universitätsbibliothek Frankfurt
4. September 2009: Die Künstlerin Doris Preußner stellt ihr Buch "Liebste D." vor.
7. August 2009: Unaulutu-Steinchen im Sand. Künstlerbuch von Frieder Heinze und Olaf Wegewitz (DDR - 1986)
3. Juli 2009: Buchkunst des Jugendstils (Martina Weiß)
5. Juni 2009: Dr. Stefan Soltek: Zwischen Tier und Typo - zwei Künstlerbücher von HAP Grieshaber
8. Mai 2009: Hinterlistiges von Tomi Ungerer.
3. April 2009: Heines Reisejacke. Ein Schriftobjekt von Burgi Kühnemann.
6. März 2009: Johann Wolfgang v. Goethe "Der Zauberlehrling", Künstlerbuch von Anja Harms
6. Februar 2009: Heinrich Holz - ein zu Unrecht vergessener [Offenbacher] Künstler (1890-1927)
9. Januar 2009: Rudyard Kipling "Wie das Elefantenkind zu seinem Rüssel kam"
5. Dezember 2008: Kafka in der Buchkunst
7. November 2008: Exlibris - aus den Büchern von ... Die Exlibris-Sammlung des Klingspor-Museums
10. Oktober 2008: Christine Hartmann: Hommage an Antoni Tapies
5. September 2008: Grafischer Aufschrei. Felix M. Furtwängler: "Fantastic Fonts"
1. August 2008: Feste des Lebens, Schriften von Peter Behrens
4. Juli 2008: Joan Miró / Tristan Tzara: Parler seul.
6. Juni 2008: Des Lebens eigentlichen Anfang macht die List. Reineke Fuchs: Werner Klemke, Wilhelm v. Kaulbach (aus dem Nachlass von Anna Steiner-Praetorius).
9. Mai 2008: Josef Hegenbarth – Svend Fleurons "Strix – Die Geschichte eines Uhus".
4. April 2008: Walter Crane – Little Queen Anne und andere zauberhafte Bildgeschichten.
7. März 2008: André Reuze: Giganten der Landstraße.
1. Februar 2008: Bilder eines ausgestorbenen Handwerks. [z. B. Rudolf Koch]
4. Januar 2008: Insel-Bücherei

Lohnt einen Blick:
Schätze in der Bibliothek
2009 war Pablo Picasso dabei!




Aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen
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